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Inhaltsverzeichnis













Dank

Wie vor dem Erscheinen vieler meiner früheren Bücher hat Imelda Casutt auch diesmal den Umbruch nach Tipp- und Druckfehlern abgesucht und gleichzeitig manche stilistische Unebenheit geglättet. Für diese ebenso sorgfältige wie mühselige Arbeit bin ich ihr zu großem Dank verpflichtet.

Anmerkungen

Eine Art Vorwort oder: Kein Lob des Opfers und kein Preis dem Tod!

T. Weißenborn, in: S. und H. K. Berg (Hg.), Wege nach Golgatha, München 1989, 82.

U. Schaffer, Die Verbrennung, Stuttgart 1989, 65. Das folgende Zitat: 42-49 passim.

J. W. Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, Frankfurt a. M. und Leipzig 62003 (insel taschenbuch, Bd. 2286), 408.

Theologie im Märchen oder: Die Tragik der ›Opferseelen‹

R. Bog, Das Wasser des Lebens. Eine sanfte Erlösung, Zürich 3 1991, 23.

Im Folgenden zitiert nach: Brüder Grimm, Kinder- und Hausmärchen (Vollständige Ausgabe, Winkler Verlag, München 151993, Nr. 31, nach der seit der Ausgabe von 1857 geläufigen Zählung).

Vgl. dazu aber in diesem Buch das Kapitel »Dein Reich komme«.

N. Peseschkian, Der Kaufmann und der Papagei. Orientalische Geschichten als Medien in der Psychotherapie (Fischer Bücherei, Bd. 3300), Frankfurt a. M. 1991, 90f.

E. Drewermann, Das Mädchen ohne Hände, in: Lieb Schwesterlein, lass mich herein. Grimms Märchen tiefenpsychologisch gedeutet (dtv, Bd. 35050), München 1992, 17-41, 33.

H. Hesse, Im Nebel, in: Gesammelte Werke, Bd. 1, Frankfurt a. M. 1970, 27.

Drewermann, 36.

Drewermann, 37; kursiv von mir.

Wir werden später ausführlich auf diese Parabel zurückkommen; vgl. dazu in diesem Buch das Kapitel »Bei einem Sünder ist er eingekehrt.«

T. Moser, Gottesvergiftung, Frankfurt a. M. 31977, 28 f. und 98.

Vgl. dazu in diesem Buch das Kapitel Gott kennt keine käufliche Liebe.

»Umsonst tun die Götter nichts.« oder: Opfervorstellungen in den Religionen

Vgl. B. Lang, Heiliges Spiel. Eine Geschichte des christlichen Gottesdienstes, München 1998, 234.

Homer, Ilias, I, 37-43 (Übersetzung von Johann Heinrich Voß).

Lukianos von Samosata, Von den Opfern, 2; zit. Lang, 236.

W. Shakespeare, König Lear, 4. Akt, 1. Szene.

Vgl. B. Hellinger, Religion Psychotherapie Seelsorge, München 2000, 117-119. Zur Opferthematik allgemein vgl. G. Baudler, Die Befreiung von einem Gott der Gewalt. Erlösung in der Religionsgeschichte von Judentum, Christentum und Islam, Düsseldorf 1999; H. Koch, Der geopferte Jesus und die christliche Gewalt, Düsseldorf 2009.

Vgl. X. Léon-Dufour, Wörterbuch zur biblischen Botschaft, Freiburg/ Basel/Wien 21967, 503-505.

Dazu ausführlich: J. Schreiner, Theologie des Alten Testaments. Die neue Echter Bibel. Ergänzungsband 1 zum Alten Testament, Würzburg 1995, 263-270.

S. Kierkegaard, Furcht und Zittern (= Rowohlts Klassiker der Literatur und der Wissenschaft, Bd. 89), Reinbek bei Hamburg 41969, 12.

J. Magonet, Schöne Heldinnen Narren, Gütersloh 1996, 53.

Dazu und zum Folgenden vgl. M. Görg, Der un-heile Gott. Die Bibel im Bann der Gewalt, Düsseldorf 1995, 118-127; G. Lohfink, Jetzt verstehe ich die Bibel. Ein Sachbuch zur Formkritik, Stuttgart 1973.

Gott kennt keine käufliche Liebe oder: Rechtfertigung allein aus Glaube

F. Kafka, Die Verwandlung, in: Sämtliche Erzählungen, Frankfurt a. M. 1970 (Fischer Bücherei, Bd. 1078), 56-99.

F. Kafka, Brief an den Vater, Frankfurt a. M. 1962.

E. Drewermann, Wort des Heils — Wort der Heilung. Von der befreienden Kraft des Glaubens. Gespräche und Interviews. Herausgegeben von B. Marz, Bd. 1, Düsseldorf 1988, 62.

jBerakhot 2,3c; sinngemäß zitiert nach J. Jeremias, Die Gleichnisse Jesu, Göttingen 71965, 137f.

Zum Folgenden vgl. H. L. Strack/P. Billerbeck, Kommentar zum Neuen Testament aus Talmud und Midrasch, Bd. IV/1: Exkurse zu einzelnen Stellen des Neuen Testaments, München 1961, 484-500.

Sota 22a; vgl. Strack/Billerbeck, 499.

R. Meyer, Der Talmud. Ausgewählt, übersetzt und erklärt, München 81986 (Goldmann Klassiker, Bd. 7571), 365 (Abot I,3); das folgende Zitat: G. Stemberger, Der Talmud. Einführung, Texte, Erläuterungen, München2 1982, 221 (Berakhot 17a).

H. Böll, Ansichten eines Clowns, München 17 1974 (dtv, Bd. 400), 250.

R. Meyer, Der Talmud, 367 (Abot I,15). Ähnliche und härtere Talmudstellen (»Wer lernt, um nicht danach zu tun, dem wäre besser, wenn er nicht geboren wäre …«) siehe bei H. L. Strack/P. Billerbeck, Kommentar zum Neuen Testament aus Talmud und Midrasch, Bd. I: Das Evangelium nach Matthäus, München 1965, 910 f. Zum Folgenden vgl. H. Kahlefeld, Gleichnisse und Lehrstücke im Evangelium, Bd. 2, Frankfurt a.M. 1963, 16 f.

Belege bei Strack/Billerbeck, Bd. I, 915—917.

F. M. Dostojewski, Schuld und Sühne, München 1960 (Winkler Ausgabe), 22; die folgenden Zitate: 31-33 passim.

Vgl. Thomas von Aquin, Summa theologica, II-II,1-2. Zum Folgenden vgl. O. H. Pesch, Hinführung zu Luther, Mainz 1982, 154-175.

M. Luther, Adventspostille (1522, zu Mt 21,1-9), in: Weimarer Ausgabe, Bd. 10/I—2, 24; das folgende Zitat: a.a.O., 24f; Hervorhebungen von mir.

M. Luther, Propositiones, in: Weimarer Ausgabe, Bd. 7, 231.

H. Denzinger, Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen. Verbessert, erweitert und ins Deutsche übertragen und unter Mitarbeit von H. Hoping herausgegeben von P. Hünermann, Freiburg i. Br. Basel/Rom/Wien, 371991, Nr. 1532.

Denzinger, Nr. 1531. Das folgende Zitat: Nr. 1526.

Der folgende Vergleich in Anlehnung an C. Wrembek, Königliches Hochzeitsmahl, in: Geist und Leben 64 (1991) 17-40; 27.

»Bei einem Sünder ist er eingekehrt.« oder: Von der bedingungslosen Vergebung

Baba Qamma 82b.

Wajikra Rabba VII,6,9; zit. D. Vetter, Buße, in: A. T. Khoury (Hg.), Lexikon religiöser Grundbegriffe. Judentum Christentum Islam, Graz/ Wien/Köln 1987, 115.

Diese Episode fehlt in den ältesten Handschriften. Der Mehrheit der Exegeten und Exegetinnen zufolge ist sie vermutlich der lukanischen Überlieferung zuzuordnen (vgl. Lukas, Kapitel 15: verirrtes Schaf, verlorene Drachme, verlorene Söhne; sowie Kapitel 19: Jesu Begegnung mit Zachäus).

Heiliges Kreuz und kostbares Blut oder: Deutungen des Todes Jesu

Vgl. dazu in diesem Buch das Kapitel »Umsonst tun die Götter nichts.«

Zit. nach G. Bachl, Der schwierige Jesus, Innsbruck 2 1996, 87f.

Katholisches Gesangbuch. Gesang- und Gebetbuch der deutschsprachigen Schweiz. Herausgegeben im Auftrag der Schweizer Bischofskonferenz, Zug 1998, 455 (Lied Nr. 391). Weitere Beispiele bei: F. Porsch/ A. Hecht, Durch seinen Tod erlöst? Der Sühnetod Christi, Stuttgart 2004, 8.

Bernisches Gesangbuch Oder Sammlung der Auserlesensten und für-treflichsten [sic] Lieder, welche man hin und her, in denen heutigen geistreichen gesangbüchern findet. Neunte Auflage, Bern 1751, 467 f.

O. H. Pesch, Anselm von Canterbury und die Lehre von der stellvertretenden Genugtuung Christi. Eine kleine kritische Ehrenrettung, in: B. Acklin Zimmermann/F. Annen (Hg.), Versöhnt durch den Opfertod Christi? Die christliche Sühnetheologie auf der Anklagebank, Zürich 2009, 57-73; 57f.

Vgl. in diesem Buch die Kapitel Gott kennt keine käufliche Liebe und »Bei einem Sünder ist er eingekehrt.«

Vgl. J. Gnilka, Jesus von Nazaret. Botschaft und Geschichte, Freiburg/ Basel/Wien 1990, 308.

M. T. Cicero, Pro C. Rabirio perduellionis reo, Cap. V, § 16, in: Opera, Bd. II/1, ed. I. C. Orellius, Turici 1854, 650.

Auf die Frage der Entstehung des Osterglaubens kann hier nicht eingegangen werden; vgl. dazu J. Imbach, Himmelsglaube und Höllenangst, München 1987, 90-107.

Dazu ausführlich, aus exegetischer Sicht: K. Kertelge (Hg.), Der Tod Jesu. Deutungen im Neuen Testament (= Quaestiones disputatæ, Bd. 74, Freiburg i. Br. 1976; F. Porsch/A. Hecht, Durch seinen Tod erlöst? Der Sühnetod Christi, Stuttgart 2004; B. Acklin Zimmermann/ F. Annen (Hg.), Versöhnt durch den Opfertod Christi? Die christliche Sühnetheologie auf der Anklagebank, Zürich 2009; H. Koch, Der geopferte Jesus und die christliche Gewalt, Düsseldorf 2009. Fundiert und auch für theologische Laien nachvollziehbar äußern sich zu dieser Problematik auch der Befreiungstheologe J. Sobrino, Christologie der Befreiung, Bd. 1, Mainz 1998, 269-344, sowie H. Fischer, Musste Jesus für uns sterben? Deutungen des Todes Jesu, Zürich 2008.

Die damit verbundene historische und exegetische Problematik können wir getrost ausklammern. Uns geht es hier nur darum zu zeigen, mittels welcher theologischer Denkmodelle Jesu Anhängerinnen und Jünger seinen Tod zu verkraften suchten.

Vgl. in diesem Buch das Kapitel »Dein Reich komme!«.

Sobrino, 304; kursiv vom mir.

Vgl. Anmerkung 12.

Vgl. A. Schenker, Versöhnung durch Abwälzen von Strafe auf Unschuldige? Ist eine solche Stellvertretung im sog. vierten Lied des Gottesknechtes in Jesaja 53 gemeint?, in: B. Acklin Zimmermann/F. Annen (Hg.), Versöhnt durch den Opfertod Christi? Die christliche Sühneopfertheologie auf der Anklagebank, Zürich 2009, 15-25.

Ebd., 22 f.

Katholisches Gesangbuch. Gesang- und Gebetbuch der deutschsprachigen Schweiz. Herausgegeben im Auftrag der Schweizer Bischofskonferenz, Zug 1998, 194 (Lied Nr. 132).

M. Karrer, Der Brief an die Hebräer. Kapitel 1,1-5,10 (= Ökumenischer Kommentar zum Neuen Testament, Bd. 20/1), Gütersloh und Würzburg 2002, 185.

Vgl. G. Greshake, Gottes Heil — Glück des Menschen, Freiburg/Basel/ Wien 1983, 80-104; Pesch, a.a.O. (vgl. Anmerkung 5).

Anselm von Canterbury, Cur Deus homo? — Warum Gott Mensch wurde, Zweisprachige Ausgabe Hg. Von F. S. Schmitt, Darmstadt 1970, I, 11.

O. H. Pesch, a.a.O., 62f.

Greshake, a.a.O. (Anmerkung 19), 86.

Ebd.

Fischer, a.a.O., 78; kursiv im Original.

R. Pesch, Wie Jesus das Abendmahl hielt, Freiburg/Basel/Wien 1977, 85f.

Ebd., 83

W. Kapser, Jesus Christus — Heil des Menschen, in: W. Seidel (Hg.), Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht, Würzburg 1983, 90.

J. Sobrino, Christologie der Befreiung, Bd. 1, Mainz 1998, 316 f. Dort auch das folgende Zitat.

Zitiert wird aus der offiziellen deutschen Übersetzung nach U. Bomm, Lateinisch-deutsches Volksmessbuch, Einsiedeln/Köln 1962, 766-773; die entsprechenden lateinischen Begriffe jeweils in Klammern.

So u.a. in Die Schmalkadischen Artikel (1537), 2. Teil, Artikel 2. Zum Ganzen vgl. H. Vorgrimler, Sakramententheologie, Düsseldorf 1987, 195-202; T. Schneider, Zeichen der Nähe Gottes. Grundriss der Sakramententheologie, Mainz 1979, 165-169.

H. Denzinger, Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen. Verbessert, erweitert, und ins Deutsche übertragen und unter Mitarbeit von Helmut Hoping herausgegeben von Peter Hünermann, Freiburg Basel/Rom/Wien 341991 (lateinisch/ deutsch), Nr. 1743.

Ebd., Nr. 1740.

Schneider, a.a.O., 166.

Ebd., 167; kursiv im Original.

»Dein Reich komme.« oder: Wovon Jesus uns erlöst hat

Anonymus, Die Andacht zum kostbaren Blute, Fribourg 1937 (137-147. Tausend!).

Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 417.

G. W. Leibniz, Die Theodizee von der Güte Gottes, der Freiheit des Menschen und dem Ursprung des Übels, Darmstadt 1985 (vgl. besonders I § 8).

Zit. E. Sander, Nachwort, in: Voltaire, Candide oder Die beste der Welten, Leipzig 1925, 139. Dort auch das folgende Zitat von Voltaire (kursiv von mir).

A. Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, Bd. I, 4. Buch, §59.

Wohl heißt es in Exodus 34,6-7 (vgl. auch Exodus 20,5-6 und Deuteronomium 5,9-10), dass Gott »die Schuld der Väter an den Söhnen und Enkeln, an der dritten und vierten Generation verfolgt«. Schon die alte jüdische und, später die patristische Exegese haben diese Aussage aber nicht als Hinweis auf eine Sippenhaft verstanden, sondern im Sinn eines Aufschubs der Strafe, um dem Volk eine möglichst lange Zeitspanne für die Umkehr zu gewähren. Dazu ausführlich: A. Schenker, Versöhnung durch Abwälzen von Strafe auf Unschuldige? Ist eine solche Stellvertretung im sog. vierten Lied des Gottesknechtes in Jesaja 53 gemeint?, in: B. Acklin Zimmermann/F. Annen (Hg.), Versöhnt durch den Opfertod Christi? Die christliche Sühneopfertheologie auf der Anklagebank, Zürich 2009, 15-25; 17.

Lactantius, De ira Dei, 13, in: Patrologia latina, Bd. 7, 121; vgl. Epikur, Fragment 68, in: Die Nachsokratiker. In Auswahl mit Einleitungen von W. Nestle, Bd. 1, Jena 123, 195.

Augustinus, Enchiridion ad Laurentium, Kap. 100, in: Patrologia latina, Bd. 40, 279.

Thomas von Aquin, Summa theologica I, 19,9, ad 3.

J. Calvin, Institutio Christianæ religionis, III, 23, 8.

H. Heine, Zum Lazarus, in: Sämtliche Schriften in 12 Bänden, Bd. 11, München/Wien 1976, 201 f.

K. Rahner, Frömmigkeit früher und heute, in: Schriften zur Theologie, Bd. 7, Einsiedeln/Zürich/Köln 1966, 11-31; 23.

R. Guardini, zit. nach J. B. Metz, Gottesgemeinschaft in einer Zeit der religionsfeindlichen Gottlosigkeit, in: Ordensnachrichten 31 (1992), 3-14; 7.

H. Zahrnt, Gotteswende. Christen zwischen Atheismus und neuer Religiosität, München/Zürich 1989, 101. Zu der hier behandelten Problematik insgesamt vgl. H. Kessler, Das Leid in der Welt — ein Schrei nach Gott, Würzburg 2007.

D. Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung, München 1970, 436.

Vgl. in diesem Buch das Kapitel Gott kennt keine käufliche Liebe.

Vaticanum II, Dogmatische Konstitution über die Kirche, Lumen gentium , Nr. 48; kursiv von mir.

Thomas von Aquin, Summa contra gentiles, IV,41; M. Luther, Disputatio de fide aquisita, in: Weimarer Ausgabe, Bd. 6,88-98; 97.

So noch in dem auf das Konzil von Trient zurückgehenden Catechismus ex decreto Concilii Tridentini ad parochos, Romæ 1858, 329.

Lumen gentium, Nr. 8.

Vgl. ebd., Nr. 6.

Zit. J. Blank, Frauen in den Jesusüberlieferungen, in: G. Dautzenberg/ H. Merklein/K. Müller, Die Frau im Urchristentum, Freiburg/Basel/ Wien 1986, 9-91; 72.

Zum Folgenden vgl. H. Thielicke, Mensch sein — Mensch werden. Entwurf einer christlichen Anthropologie, München 1976, 289 f.

Lumen gentium, Nr. 39.

Vgl. ebd.

Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland, Unsere Hoffnung I,6, in: Offizielle Gesamtausgabe [der Beschlüsse], Freiburg/Basel/Wien 21976, 96 f.

Folterkammer und Himmelsfreuden oder: Erlösung und ewiges Heil

Augustinus, Bekenntnisse, 1. Buch, 1.

E. Hennecke/G. Schneemelcher (Hg.), Petrusapokalypse, in: Neutestamentliche Apokryphen, Bd. 2, Tübingen 31964, 475 f.

Vgl. dazu die umfassende Studie von H. Vorgrimler, Geschichte der Hölle, München 1993.

Zit. G. Bachl, Über den Tod und das Leben danach, Graz/Wien/Köln 1980, 187f.

Vom Segen der Geduld, c. 24; zit. Bachl, 189.

Summa theologica. Supplementum, q. 14, a. 3 in c; zit. Bachl, 190.

H. U. von Balthasar, Verbum Caro, Einsiedeln 21960, 282.

J. Ackermann, Trost der armen Seelen, Einsiedeln 1907.

Leonardo da Porto Maurizio, Opere, Bd. 3, Venezia 1886, 288.

A. a. O., 290.

A. a. O., 302.

Vgl. die diesbezügliche Anmerkung in der Jerusalemer Bibel.

Dazu ausführlich R. Brandt, Lasst ab vom Ablass. Ein evangelisches Plädoyer, Göttingen 2008, 129-135.

H. Denzinger, Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen. Verbessert, erweitert, und ins Deutsche übertragen und unter Mitarbeit von Helmut Hoping herausgegeben von Peter Hünermann, Freiburg/Basel/Rom/Wien 341991 (lateinisch/ deutsch), Nr. 1820.

F. J. Nocke, Eschatologie, Düsseldorf 1982, 133. Ansätze zu einer solchen Betrachtungsweise finden sich schon bei Bernhardin von Siena (1330-1444), der nicht nur vom Sühnecharakter des Purgatoriums, sondern auch von den Freuden des Fegefeuers — er nennt deren zwölf! – spricht (Freude an Gottes Gerechtigkeit, an der zuteil werdenden Stärkung, an der Umwandlung und Vervollkommnung, an der Gewissheit um die künftige Seligkeit usw.). Vgl. Quadragesimale de Evangelio æterno. Sermo LXIV, in: Opera omnia, Bd. 5, Quaracchi 1956, 195-318. Dieser Ansatz wurde theologisch nicht weiter verfolgt und war den Reformatoren nicht mehr bekannt.

Erasmus von Rotterdam, Lob der Torheit, München o.J. (= Goldmann Taschenbücher Bd. 1978), 100.

F. M. Dostojewski, Die Brüder Karamasow, München 1958 (= Winkler Ausgabe), 320.

Denzinger, Nr. 411.

Nocke, 140.

Beispiele bei Bachl, 219-240.

K. Rahner, Trost der Zeit, in: Schriften, Bd. 3, Einsiedeln 1962, 169-188; 180.

Unsere Hoffnung, in: Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland, Offizielle Gesamtausgabe, Bd. 1, Freiburg/ Basel/Wien 2 1976,95.

Zit. G. Bachl, Über den Tod und das Leben danach, Graz/Wien/Köln 1980, 198.

H. Böll, Die Essenholer, in: Wanderer kommst du nach Spa …, München 1956 (= List Taschenbücher Bd. 69), 90-94.

Deutlicher noch kommt die Polemik mit griechisch-gnostischen Tendenzen in der Formulierung ›Auferweckung des Fleisches‹ zum Ausdruck, eine Aussage, die heute etwas befremdlich klingt. Letztlich aber sollte damit nur gesagt werden: Alles wird in die Vollendung mit hineingenommen; nichts vom Leben eines Menschen geht verloren.

Vgl. etwa M. J. Scheeben, Handbuch der katholischen Dogmatik, Bd. 4. Unveränderter Neudruck, Freiburg i. Br. 1933, 916-920.

H. Hesse, Klingsors letzter Sommer, in: Gesammelte Werke, Bd. 5, Frankfurt a. M. 1982, 293-352; 348-350.

W. Breuning, Systematische Entfaltung der eschatologischen Aussagen, in: J. Feiner/M. Löhrer (Hg.), Mysterium salutis, Bd. 5, Zürich/Einsiedeln /Köln 1976, 779-890; 882. Hier wäre auch an den Aufsatz Trost der Zeit von K. Rahner zu erinnern, in: Schriften zur Theologie, Bd. 3, Einsiedeln /Zürich/Köln 1962, 169-188, besonders an einen Passus auf S. 187f.: »Es gibt nicht nur eine Auferstehung des Fleisches, sondern eine Auferstehung der Zeit in Ewigkeit. Diese ist nicht das Bleiben eines abstrakten Subjektes, dem es fürderhin gut geht, weil es sich früher einmal in einer vergangenen Vergangenheit ordentlich aufgeführt hat, sondern ist die verwandelte und verklärte Zeit. Wir sind dort und dann zwar nicht Bauer und Papst, Armer oder Reicher, aber man ist das alles auch nicht bloß ›gewesen‹, um nun einfach etwas anderes zu sein. Man hat sich selbst nun ganz, und ist nicht nur der Rentenbezieher früherer Verdienste, der nun einer anderen Beschäftigung nachgeht. Denn in allem, was man früher tat, hat man eigentlich doch nur eines getan […]: den Versuch, sich selbst ganz zu erreichen mit allem, was in einem war an Natur und Gnade, und dieses eine Ganze ganz in glaubender Liebe in die Unbegreiflichkeit Gottes hineinzugeben. Und dieser Versuch ist nun ganz gelungen. […] Aus der Zeit wird unsere Ewigkeit gezeitigt als die Frucht, in der, wenn sie geworden ist, alles bewahrt ist, was wir in dieser Zeit waren und wurden.«

Thomas von Aquin, Summa theologica, I, q. 84, a. 7.

H. Vorgrimler, Hoffnung auf Vollendung. Aufriss der Eschatologie (= Quaestiones disputatæ Bd. 90), Freiburg i. Br. 1980, 171.

Vgl. T. Schneider, Was wir glauben. Eine Auslegung des Apostolischen Glaubensbekenntnisses, Düsseldorf 1985, 486f.

Kein Verzicht um des Verzichtes willen! oder: Das Beispiel des guten Hirten

Vgl. H. Denzinger, Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen. Verbessert, erweitert, ins Deutsche übertragen und unter Mitarbeit von Helmut Hoping herausgegeben von Peter Hünermann, Freiburg/Basel/Rom/Wien 341991 (lateinisch/ deutsch), Nr. 1820.

H. Vorgrimler, Neues Theologisches Wörterbuch, Freiburg/Basel/Wien 2000, 597.

Lexikon für Theologie und Kirche, Bd. 10, Freiburg i. Br. 2006, 782f.