Die Drei Fragezeichen
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Bobs schwerste Stunde

erzählt von Hendrik Buchna

Kosmos

Umschlagillustration von Silvia Christoph

Umschlaggestaltung von eStudio Calamar, Girona, auf der Grundlage

der Gestaltung von Aiga Rasch (9. Juli 1941 – 24. Dezember 2009)

Unser gesamtes lieferbares Programm und viele

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© 2014, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart

Alle Rechte vorbehalten

Mit freundlicher Genehmigung der Universität Michigan

Based on characters by Robert Arthur.

ISBN 978-3-440-14767-2

eBook-Konvertierung: le-tex publishing services GmbH, Leipzig

Blacky krächzte nervös und flatterte mit den Flügeln, als spüre er die Aufregung der drei Detektive.

»Schon wieder?!« Peter konnte es nicht fassen. Auch Bob schüttelte ungläubig den Kopf.

»Ich war genauso baff wie ihr, als ich es vorhin entdeckt habe«, erwiderte Justus mit düsterer Miene, während seine Freunde den Wohnwagen betraten. »Und es ist mir vollkommen schleierhaft, wann es passiert ist. Wir kommen ja gerade erst von unserem Einsatz in Oregon zurück und Tante Mathilda und Onkel Titus ist in den letzten Tagen nichts Verdächtiges aufgefallen. Da muss ein echter Profi am Werk gewesen sein.« Er deutete zum Eingang, der zum Kalten Tor hinausführte. »Die Kerben an der Außenseite des Schlosses entsprechen genau den typischen Spuren des Einbruchsinstruments gemäß Abbildung sieben.«

»Fehlt nur noch die Seitenzahl im Handbuch …«, murmelte Bob und verdrehte die Augen.

»So oft, wie schon in die Zentrale eingebrochen wurde, können wir allmählich Jubiläum feiern«, stellte Peter sarkastisch fest.

Ein grimmiges Lächeln huschte über das Gesicht des dritten Detektivs. »Vielleicht sollten wir einmal im Monat einen Tag der offenen Tür veranstalten, bei dem alle Neugierigen an einer Führung teilnehmen können.«

»Das hätte unseren letzten Besucher vermutlich auch nicht abgehalten«, wandte Justus ein und schaute Bob ernst an. »Er hatte es nämlich auf etwas ganz Bestimmtes abgesehen, und zwar … auf das Archiv.«

»Was?!« Schlagartig war jede Farbe aus Bobs Gesicht gewichen. Er stürzte zum offenen Aktenschrank und ließ seinen Blick entsetzt über die gähnend leeren Regale schweifen.

»Das … das gibt’s doch nicht! Alles weg!«

Mitfühlend legte Justus eine Hand auf Bobs Schulter. »Das ist wirklich ein schwerer Schlag. Zwar haben wir im Laufe der Zeit einen Großteil deiner Unterlagen in den Computer übertragen, aber …«

Der dritte Detektiv schien die Worte gar nicht wahrzunehmen. Wie vom Blitz getroffen stand er reglos da und starrte ins Nichts.